TorCheck Pro · Stand: August 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Patric Seitz (nachfolgend „Anbieter") und den Nutzern der Softwareplattform TorCheck Pro (nachfolgend „Nutzer"). Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
TorCheck Pro ist eine webbasierte SaaS-Anwendung (Software as a Service) zur digitalen Verwaltung von Torprüfungen und Prüfprotokollen nach geltenden Normen und Vorschriften. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere:
Der Zugang erfolgt über einen Webbrowser, eine kompatible progressive Web-App (PWA) oder die für Mobilgeräte angebotene App. Einzelne der oben genannten Funktionen sind optionalen Zusatzmodulen oder bestimmten Tarifen vorbehalten; maßgeblich ist der jeweils gebuchte Umfang nach § 7. Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln oder anzupassen, sofern dies die wesentlichen Leistungsmerkmale nicht dauerhaft verschlechtert.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Nutzer den Registrierungsprozess vollständig durchläuft und dabei durch Setzen eines Häkchens ausdrücklich bestätigt, diese AGB gelesen und akzeptiert zu haben. Ohne diese Zustimmung ist eine Kontoaktivierung nicht möglich. Der Zugang entsteht wahlweise über eine eigene Registrierungsanfrage mit Auswahl eines Tarifs oder über einen Einladungslink des Kontoinhabers; im zweiten Fall wird der eingeladene Nutzer Teil der bestehenden Organisation.
Die Nutzung von TorCheck Pro ist ausschließlich Unternehmen und gewerblichen Nutzern vorbehalten (B2B). Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht die Nutzung nicht offen.
Der Anbieter kann einen zeitlich befristeten, kostenlosen Testzugang bereitstellen. Dieser endet automatisch mit Ablauf der Frist, ohne dass es einer Kündigung bedarf, und geht nicht selbsttätig in ein kostenpflichtiges Abonnement über.
Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform ein. Der Nutzer ist nicht berechtigt, die Software zu vervielfältigen, zu vermieten, weiterzuverkaufen oder Dritten zugänglich zu machen, soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart ist. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Jeder Mitarbeiter muss über einen eigenen, personalisierten Account verfügen.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten sicher aufzubewahren und bei Verdacht auf Missbrauch den Anbieter unverzüglich zu informieren. Der Nutzer stellt sicher, dass alle in der Plattform erfassten Daten – insbesondere Prüfprotokolle, Prüfberichte, Kundenstammdaten und Arbeitsberichte – korrekt, vollständig und wahrheitsgemäß sind.
Es ist ausdrücklich untersagt:
Der Nutzer ist selbst verantwortlich für die Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen im Zusammenhang mit seiner Prüftätigkeit.
Der Anbieter behält sich vor, Nutzerkonten ohne Vorankündigung vorübergehend zu sperren oder dauerhaft zu deaktivieren, wenn konkrete Anhaltspunkte für folgende Sachverhalte vorliegen:
Bei einer Sperrung wegen Betrugs oder Manipulation besteht kein Anspruch auf Erstattung bereits gezahlter Entgelte. Das Recht des Anbieters zur außerordentlichen Kündigung des Vertrags aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Dem Nutzer wird in diesen Fällen die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt, sofern dies dem Anbieter zumutbar ist.
Die Abrechnung erfolgt tarifbasiert nach dem jeweils gebuchten Tarif und dem darin enthaltenen Jahres-Prüfungskontingent. Die jeweils gültigen Tarife, Kontingente und Preise ergeben sich aus dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisblatt. In jedem Tarif ist eine unbegrenzte Anzahl an Nutzern enthalten.
Wird das im gebuchten Tarif enthaltene Jahreskontingent an Prüfungen überschritten, wird jede weitere abrechnungsrelevante Prüfung pauschal mit 1,00 € netto berechnet und auf der jeweils nächsten Monatsrechnung abgerechnet. Es gibt keine Zusatzpakete und keine Obergrenze für die Überschreitung. Optionale Zusatzmodule (z. B. Abrechnung & Finanzen, Team & Zeiterfassung) können unabhängig vom gebuchten Tarif zugebucht werden und werden mit dem jeweils gültigen monatlichen Zusatzpreis berechnet.
Die Zahlung erfolgt monatlich per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über den Zahlungsdienstleister Stripe. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren.
Das Abonnement läuft monatlich und verlängert sich automatisch, sofern es nicht vor Ablauf der jeweiligen Periode gekündigt wird. Die Kündigung kann jederzeit über die Abrechnungsseite der Plattform oder per E-Mail an info@torcheckpro.de erfolgen. Nach Kündigung werden die Daten des Nutzers für 30 Tage vorgehalten und danach unwiderruflich gelöscht.
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, kann jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit garantieren. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt. Ein vertraglicher Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht nicht.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Nutzers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze (DSGVO). Die Daten werden auf Infrastruktur von Google Firebase (EU-Rechenzentren) gespeichert. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Der Anbieter haftet nicht für Datenverlust, der durch unsachgemäße Nutzung oder höhere Gewalt verursacht wird. Die fachliche Richtigkeit und rechtliche Konformität der erstellten Prüfberichte und Prüfprotokolle liegt ausschließlich in der Verantwortung des jeweiligen Nutzers.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zu ändern. Die Änderungen werden dem Nutzer per E-Mail oder über die Plattform mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, sofern gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.